Die Heimatbühne ist nicht schleißig,
hat Mitglieder, schon über dreißig.
Ein Verein mit Herz und Schmäh,
mit Tränen, Lacher und “Gaude“.

Freudig tu ich heut’ verkünden:
“Alles gibt es dort zu finden.”
Der Artenreichtum ist enorm,
Verschiedenheit in Art und Form,
in Größe, Gewicht und auch Geschlecht,
ist der Verein “urig und echt”!
Talente gibt es haufenweise,
kleine, große, laute, leise.
Jeder bringt sein “Gutes” ein
in unseren Theaterverein.
Jeder, der neu dazugekommen
wurde freundlich aufgenommen
und kann wirken, – sich entfalten
muss sich nur an eines halten:
“Respekt vorm Menschen – jederzeit”
weil das im Leben jeden freut!!

Nun weiter von Vereinsgeschichten
zu den Mitgliedergedichten.
Ich hab’ über alle nachgedacht
und mir einen “Reim” drauf g’macht.
Kommt euch jedoch was komisch vor,
dann nehmt es bitte mit Humor!
Beleidigen wollt’ ich doch keinen,
ich wollte nur sehr fleißig reimen!

Dass ich euch alle gut getroffen

und auch beschrieben, würd’ ich hoffen!
 
(Gedicht von Monika Steiner)

 

Unsere Mitglieder:

 

Aigner Gertraud

 Aigner Gertraud

Die Gertraud ist schon lang’ dabei,
bei ihr geht’s oft um “Spielerei”!
Ihr “Musikant” im eigenen Haus,
rückt sehr oft mit der Musik aus.
Somit hat sie auch keine Ruh,
fährt auch zur Probe und im Nu,
“tratscht” sie im Stück nur so daher,
als ob das gar nichts Böses wär’.
Im Lagerhaus ist sie präsent
und oftmals durch das Lager rennt.
In Erpfendorf ist sie daheim,
das muss wohl was besond’res sein!
Sie betont das oft, wollen wir wetten!
(Als wenn wir’s nicht gewusst schon hätten!) 

Aigner Herbert  

 Aigner Herbert

Ein Mitglied schon von Anfang an,
ist Herbert, unser “großer” Mann.
Der auf den kleinen Bühnen oft,
sich stieß den Kopf, sehr unverhofft,
denn immer ist es nicht geglückt,
dass er sich hat grad recht gebückt.
Ob modern, ob Bauernschwank,
der Herbert spielt es, Gott sei Dank!
Für’s Krankenhaus ist er berufen,
auf “Intensive” wird er gerufen.
Ist Pfleger dort, und das ein Guter,
sich sorgen, helfen, ja das tut er.

 

Bachmann Maria

  Bachmann MariaDie Marry unser “roter” Schopf,
hat auch oft Theater nur im Kopf.
Bei “Honigmond” hat sie geweint
und ihre Freundinnen vereint.
Als Maria mit Josef ging sie bequem,
mit dem Jesuskind nach Bethlehem.
Sie mag es, wenn sie hat viel Text,
sie merkt sich viel, ist wie verhext.
In Kitzbühel verzaubert sie,
so manchen “Möchtegernpromie”.
Ein Trachtenkleid oder pures Leder,
ihrem Charme widersteht nicht jeder

 

Baumann Sigrid

  Baumann SigridDie Sigi ist schon lang’ dabei,
und blieb dem Theater immer treu.
Obwohl sie ist doch sehr nervös,
sie ist noch heil, wurd’ nie “porös”.
Ein Klo, das ist schon reserviert,
für Sigi, dass mal nichts passiert,
wenn knapp vor’m Auftritt noch geschwind,
die Blase drückt, am Klo dann rinnt.
Sie sorgt sich immer sehr um jeden,
zieht als “Schrifti” auch die Fäden.
Im Krankenhaus im Keller dann,
trifft man auch die Sigi an!
Serviert sie dir mit sehr viel Schmäh,
immer gern einen Kaffee.

 

Brunner Manuela Brunner Manuela

Öfters sieht man an der Kasse,
die Manuela, – da ist sie klasse!
Zuschauer begrüßen, Noten zählen,
die richtigen Theaterkarten wählen.
All dies kann sie wirklich toll,
ob‘s ist im Saal leer oder voll.
Auch souffliert hat sie schon mal,
das wär‘ für manche reine Qual,
doch auf Manuela ist Verlass,
ist sie doch ein „Quassel-Ass“!
Sie auf der Bühne mal zu seh‘n,
würd‘ uns freu’n, das wäre schön.
Mach weiter so, denn ein Verein,
                                                                         kann nicht ohne seine Helfer sein.

 Brunner Mario  

  Brunner MarioDer Mario, ein Regisseur,
von solchen bräuchten wir noch mehr.
Er hat im Blickfeld jede Szene.
Ist Schuld auch für so manche Träne,
die bei ernsten Stücken fließen,
doch Lustiges tut er auch genießen.
Beim “Ruach” da spielte er auf schwul
bei “Mama” blieb der “Bimbo” “cool”.
Er “drückt” sich nie vor unser’m Ruf,
und ist doch “Drucker” von Beruf!
So manches kleine Attentat,
ging schon an ihn, – für ein Plakat.
Gespielt hat er schon viele Mal,
das Theater ist ihm nicht egal.


Dürager Alois

 Dürager AloisDer Lois ist bei uns auch schon lang’,
obwohl, dabei sein ist kein Zwang.
Er spielte viele Rollen schon,
war “Josef”, stolz auf seinen Sohn.
Ob Lustspiel, oder Sketch, ob Schwank,
der Lois spielt alt, gesund und krank.
Er sorgt auch oft für Energie,
die fehlt ihm als Elektriker nie.
So ist er auch gut zu gebrauchen,
wenn irgendwelche Kabel rauchen.
Im Hartsteinwerk ist er zugegen,
wohl auch, um Kabel zu verlegen.

 

 

Danzl Maria  

  Danzl MariaMaria mit der blonden Mähne,
ist eine, die ich auch erwähne.
Denn sie ist auch schon lang’ im Boot,
und hilft uns aus, wo es tut Not.
Sie hat das “Schweizerische” drauf
und nimmt auch Proben gern in Kauf.
Bei “Boeing Boeing” flog sie mit
als Stewardess, das war ein Hit.
Tagsüber sitzt sie im Büro,
und “dämmt” so vor sich hin, ganz froh.
Beim Steinbacher, dem Dämmstoffhai,
arbeitet sie frisch und frei.

 

 

Eberl Sylvia

 Eberl Sylvia Maler und Anstreicher, jawohl,
das ist die Sylvia aus Tirol.
So können wir mit ruhigem Gewissen,
sie malen lassen die Kulissen.
Ihre Welt ist kunterbunt,
Farben sind auch für’s Theater g’sund.
Sie ist bei uns das jüngste “Kind”,
weil alle anderen älter sind.
Beim Krippenspiel spielte sie gern,
und wirkte mit beim Teil “modern”.
Bei den “Scharfen Kurven” feierte sie,
ihr erfolgreiches Theaterdebüt.

 
 
 

Edenhauser Lukas

  Edenhauser LukasDas jüngste Mitglied bei der Bühne,
ist der Lukas, unser Hühne.
Der Bäckerlehrling war sein Debüt,
Brezel machte er, wie noch nie.
Und auch beim wilden Wilderer-Stück,
versuchte er gekonnt sein Glück.
Die „Sternei“ sah er am Himmelszelt! -
Er liebt sie auch, die Theaterwelt.
Beruflich ist er noch im „Werden“,
die Matura macht ihm keine Beschwerden.
Die Scheine zählt er auf der Bank,
wir können auf ihn zählen! – Vielen Dank!

 

 

 

Greco Kathrin  Greco Kathrin 

Die Kathrin hat Erfahrung viel,
wenn es geht um’s Bühnenspiel.
Ist aufgetreten schon als Kind,
so unbeschwert wie Kinder sind.
Bei uns ist sie erst kurz dabei,
spielt trotzdem schon recht frech und frei.
Der Text, der sitzt, bei jeder Probe,
schaut selbst sich um ihre Garderobe.
Mit Natürlichkeit und viel Humor,
steht ihr so manches noch bevor.
Zur Arbeit geht’s zur Hypobank,
denn das hält jung, macht gar nicht krank.

 

Kals Barbara  Kals Barbara

Das Kassabuch fest in der Hand,
kommt Babsi manchmal angerannt.
Hat die Finanzen stets im Blick
und führt ihr Amt mit viel Geschick.
Bei ihrem ersten Monolog
die Menschen in ihren Bann sie zog.
Und auch das Stück vom “Honigmond”,
hat sich zum Zuschauen gelohnt.
Sie schlüpft sehr gern in jede Rolle,
hält ihre 4 Männer unter Kontrolle.
Am Waldesrand steht nun ihr Haus,
von dort fährt sie zur Sitzung aus.
Und berichtet dann zum Schluss,
                                                                         zur Freude aller, — vom Kassaplus!

 Kals Michael    Kals Michael

 Bei “Vaters Weib” war er der Sohn,
auch “eingebildet” war er schon.
Beim “Ruach” da ging er auch nicht pleite,
zeigte sich ganz von der “anderen Seite”.
Man sieht’s, der Mich spielt immer mit,
beim Kartenspiel ist er ein Hit!
Er weiß auch was ein “Hänger” kann,
beim Kalsaufbau geht er hart ran.
So hilft er auch beim Bühnenbau,
wie man was baut, weiß er genau!
Und wie man stramme Buben macht,
das weiß er auch, wär’ doch gelacht!

 

Kals Rosi

  Kals RosiDie Rosi Kals zählt zu den “Kleinsten”,
spielt ihre Rollen nur vom Feinsten,
ist Schriftführerin und führt Regie,
ist rundherum Theatergenie.
Sie ist für alles zu gebrauchen,
ist glücklich, wenn sie schnell darf rauchen.
Beim Sinnesberger “spielt” sie lange schon
mit Zahlen in der Kalkulation.
Droht ein Revolver zu versagen,
wird der “Vater” halt erschlagen.
Ihr Herz, das schlägt für die Bühnenbretter,
Rosi kommt, bei jedem Wetter.
Seit Neuestem kommt sie zum Spiel,
mit eigenem Automobil.

 

Klotz Roman   Klotz Roman

 Unser Gründer war der Roman, — ja,
war immer für die Bühne da.
In’s Leben gerufen hat er sie
auf einer Alm in der Prärie.
In Religion, da lehrt er Kinder,
beim Krippenbau’n lehrt er nicht minder.
Auf der Bühne kommt oft nicht der Text,
der kommen soll, — ist wie verhext.
Wer mit ihm dann auf der Bühne steht,
braucht sehr viel Flexibilität.
Stolz wird verkündet, denn wer hat das schon,
er ist unser “theatereigener” Diakon.

 

Krauße Rudi  Krauße Rudi

Unser Obmann Rudi macht
oft Sachen, wo man d’rüber lacht.
Er schreibt auch gerne so Geschichten,
über die er später kann berichten.
Im Advent rennt er geschwind
und berichtet über’s Jesuskind.
Auch “ernste” Stücke liebt er sehr,
da drückt’s so manche Träne her.
Und es wird bei so mancher Fahrt,
mit Gesang auch nicht gespart.
So wird die Gitarre schnell gezupft,
gespielt, gesungen und gehupft.

Den Verein führt er mit List,
so, dass jeder voll zufrieden ist.
Als Obmann bleiben, das ist klar,
muss er noch “2034″ Jahr!

Krause  Hans-Urs, Dr.  Krause Dr. Hans-Urs

 HUK – so sprechen die Indianer,
doch Indianer ist er “kana”.
Ihm fehlt dazu des Hauptes Haar,
vielleicht wurd’ er skalpiert sogar?
Ständig lustig, gut gelaunt,
der Hans-Urs uns sehr oft erstaunt.
Des Dichtens Kunst, der ist er mächtig,
wenn er gedichtet, lacht’ sich’s prächtig.
Spielen würd’ er mit jeder Miene,
Glatzkopf, Punker und Blondine.
Seine Lieblingsrolle mit Geschick
spielt er jedoch beim “Ritterstick”.
Auch Metzgermeister war er schon,
stand kurz vor einer Operation.
                                                                         War viele Jahre Professor im Gymnasium
                                                                          und somit g’scheit, rein gar nicht dumm.

Krimbacher Jakob

  Krimbacher Jakob ”Jågg” wird er von uns genannt
und ist als Jågg auch sehr bekannt.
Beim “Krippenspiel” war er ein Hirt’,
der von den Engeln wird geführt.
Und als kleiner, schlauer Bauer,
war das Dorf auf ihn sehr sauer.
Orange, die Farbe steht ihm gut,
hat nichts mit der Partei am Hut.
Hat parteilich sicher keine Feinde,
ist angestellt bei der Gemeinde.
Fußball findet er ganz nett
und auch das “Goldrieder Quintett”.

 

 

Lettner Florian  Lettner Florian

 Wetten dass… der Florian,
Vieles tut und Vieles kann.
Beim Parodieren ist er toll,
sein Repertoire ist noch nicht voll.
Als „schönes Doktor“ im Greisenglück,
war er in seinem ersten Stück.
Jeder erkannte sein Talent,
egal, als was er gerade rennt.
Sein Schnabel ist nur selten zu,
nur beim Frisör, da gibt er Ruh!
Denn sein Haupt ist ihm sehr wichtig,
                                                                 die Haare sitzen immer richtig.
                                                                 Weiß sehr viel, braucht keine Berater,
                                                                 richtig sitzt er auch beim Theater!

Mistlbacher Eva   Mistlbacher Eva

Die Eva ist noch jung an Jahren,
und doch schon sehr “Theater erfahren”.
Die “3 Eisbärn” hat sie schon verführt
und sich dabei gar nicht geniert.
Auch “einsagen” das kann sie gut,
bewies als Souffleuse sehr viel Mut.
Zum “Löwen” tigert sie jeden Tag,
nicht weil sie Löwen so gern mag.
Beim Hartlauer ist sie bekannt,
kommt immer hilfreich angerannt
und hilft in Kürze ungestört,
dem Kunden, der nur sehr schlecht hört.

 

Oberhauser Eva-Maria   Oberhauser Eva-Maria

Haargeel, Haarspray und so Sachen
sinds, was der Evi Freude machen.
Frisuren aller Form und Art,
mit Spray wird dazu nicht gespart.
Ob hochgesteckt, ob ausgeföhnt,
dass es dann hält, sind wir gewöhnt.
Auch schminken tut sie unverdrossen,
die Evi mit den Sommersprossen.
Noch nicht so lang’, erst kurz ist sie
beim Theater mit von der Partie.
Hoffentlich bleibt sie uns lang erhalten,
zum fortschminken von uns’ren Falten.

 

Rafelsberger Walter   Rafelsberger Walter

 Unter “Wadei” ist er nur bekannt
und wird auch so von uns genannt.
Als “Ritter Kunz” für seine Töchter,
zwei nette Schwiegersöhne möcht’ er! -
Als “Küchenschabe” im Metzgerhaus,
ging ihm das Bier gar niemals aus, -
dem Gymnasiumprofessor a. D,
die Pension tut ihm gar nicht weh.
Lang’ vorher war er als Obmann tätig,
bis er ging in Rente “gnettig”.
Nun hat er immer “keine Zeit”. -
so wie ein Rentner das halt schreit.
Am liebsten mag er jetzt den Strand
und auch das Meer von Griechenland
Auf der Bühne steht er dennoch gerne -
die “Bühnenpension” ist in weiter Ferne.

Schwaiger Gernot  Schwaiger Gernot

Der Gerni,der hat viele Freunde,
sitzt er doch auf der Gemeinde.
Die Kamera ist stets bereit,
Fotos schießt er zu jeder Zeit.
Für uns‘re Werbung ist er unentbehrlich,
Ein Bericht ist für ihn nicht beschwerlich.
Er schreibt für Zeitungen und so,
für uns sehr günstig, macht uns froh.
Auch auf der Bühne stand er schon
als K.u.K. Intendant in Aktion.
Jetzt lernt er auch noch Homepage machen,
wer dich als Mitglied hat, der hat gut lachen!

 

Schwaiger Thomas   Schwaiger Thomas

Ob lustiges oder ernstes Stück,
der Thomas spielt es, welches Glück.
Wandelbar zeigt von großem Mut,
wer lachen kann, der weint auch gut.
So hat er in manch‘ langen Stunden
als Daniel seine Mütter gefunden.
Sein Vater ist auch beim Verein,
ein Schwaiger kommt halt selten allein.
Als Fahrschullehrer war er gut,
auch wenn er selbst nicht fahren tut.
Geschichtliches, das liegt ihm sehr,
Thomas, von dir seh‘n wir noch mehr.

 

Schweinester Manfred   Schweinester Manfred

Der Manfred ist ein “Alter – Junger”,
verspürte wieder “Theaterhunger”
und kam zu unser’m großen Glück,
zur Heimatbühne gern zurück.
Er spielte auch schon viele Sachen
und brachte das Publikum zum Lachen.
Als Doktor war er schon zu sehen,
das “Weiß”, das tat ihm sehr gut stehen.
Ist lustig und verträgt sehr viel
Whiskey, halt beim Theaterspiel!
Jetzt hilft er uns aus der Spielernot,
willkommen “Mampf” im Theaterboot.

 

Seebacher Aloisia  Seebacher Aloisia, HB Kirchdorf

Die Loisi, die hat Zauberhände,
massiert sehr fleißig und behände
jeden Knoten aus dir raus,
bekäme dafür schon Applaus.
Beim Videofilmen werkt sie mit,
ist zuständig für guten Schnitt
und auf der Bühne ist die Frau
stets präsent und schlägt Radau.
Schon lange Zeit ist sie dabei
und spielte auch so mancherlei
Rollen, die das Publikum liebt,
weil’s immer was zu Lachen gibt.
So “böse” wie die Loisi spricht,
so spielt sie nur, – sie ist es nicht!

Seebacher Hubert   Seebacher Hubert

Der Hubert sitzt auch gern’ am Tisch
und erzählt von seinem “riesen Fisch”
den er aus der Ache zog,
und der 5 Zentner sicher wog!
Sein Teich und auch seine Forellen
beißen nicht und tun nicht bellen.
Film ab – Ton läuft, so heißt’s bei ihm,
schon ist der Film im Kasten drin.
So ist danach, oh welch ein Glück,
verewigt jedes Theaterstück.
Im Gemeinderat sah er nur rot,
die Farbe ist stets sein Gebot.
Und auch das Rauchen mag er gern,
das “Nichtrauchen”, – das liegt ihm fern.
Er ist schon lange bei der Bühne,
der Hubert -”Petrus”, dieser Kühne.

Steger Anna  Steger Anna

Die “Nani” führt den Steger-Clan,
als einzige Frau ganz vorne an.
So kann sie auf ihre Männer schauen,
damit sie keinen Blödsinn bauen.
Sie spielte schon so viele Rollen,
darum wir sie nie missen wollen.
Als Patientin war sie schon,
bei Herrn Kalloja (ihrem Sohn).
Sehr lange ist sie schon dabei
und sammelt Puppen, eins, zwei drei.
Soviel, dass man sie kaum kann zählen,
ihren Puppen tut’s an gar nichts fehlen.

 

Steger Ernst jun.  Steger Ernst jun.

Der Junior Ernst ist auch ein Lehrer, -
doch mit ihm hat keine Freud’, die “Gerer”.
Denn er lehrt Mann und Frau das Twisten
auf Kirchdorf’s tief verschneiten Pisten.
Ein Skilehrer ist er, ein guter,
und auch Schauspielern, das tut er.
Mit Zeltaufbau verdient er Geld
und kommt so durch die ganze Welt.
Dass er nur selten ist zu Haus’,
das macht halt seine Arbeit aus.
Doch wenn er wieder hat mehr Zeit,
steht der Ernst für uns bereit.

 

Steger Ernst sen.  Steger Ernst sen.

Das Oberhaupt der Steger’s ist,
der Ernst senior, – jetzt Pensionist.
Das Arbeiten, das scheut er nicht,
war lang’ beim Egger in der Schicht.
Somit kennt er die “Nachtarbeit”,
so wie halt viele Theaterleut’.
Er hilft der Bühne, wo er kann
und stellt somit stets seinen Mann.
Beim Bühnenbau da hilft er mit,
oder wenn es was zu liefern gibt.
Solch’ fleißige Hände im Hintergrund,
sind für’n Verein doch sehr gesund.

 

Steger Klaus 

Steger Kaus, lang schon dabei,
spielt sehr gerne, flink und frei.
Seine Auftritte aufzuzählen,
damit tu ich mich nicht quälen.
Alles war da schon dabei,
Josef, – Sepp ,- ach einerlei.
In letzter Zeit „hing“ er nur rum,
fiel bei der „Hinrichtung“ nicht um.
Genial, das ist das richtige Wort,
genial spielt er an jedem Ort.
Und hoffentlich noch viele Mal,
das fänden alle hier genial!

 

Steiner Monika  Steiner Monika

 Mit einem Schreiber in ihrer Hand
kommt die Moni angerannt,
denn kaum ist irgendwas passiert,
wird’s von ihr sofort notiert.
Sie dichtet, schreibt, in einem Zug,
denn Stifte hat sie stets genug.
Dann schreibt sie auf dem Laptop weiter,
der ist ihr ständiger Begleiter.
Sketche, Krippenspiel und Theaterstücke, –
am Papier fast keine Lücke.
Die Buchhalterin sitzt im Büro,
bei der Egger GmbH & Co.

Sie führt beim Theater gern’ Regie,
denn organisieren, das liebt sie!
Oft gibt sie ihren “Senf” dazu,
erst wenn alles passt, dann gibt sie Ruh’!

Treichl Gerhard  Treichl Gerhard

Der beste Kartenspieler im Land,
das ist der “Cherry”, anerkannt.
Auch “schnippen” kann der Cherry gut,
der Takt, der liegt ihm voll im Blut!
Beim Postdienst ist er angestellt,
und Landwirt auch, auf dieser Welt.
Aus Schwendt kommt er, aus weiter Ferne,
und theaterspielen tut er gerne.
Etwas, das ihm sehr gefiel,
auf der Bühne dieses Kartenspiel.
Er führte auch schon oft Regie, -
im Ausflugplanen ist er Genie!

 

Turk Daniela  Turk Daniela

Die Dani, ja die tanzt wie wild
und hüpft auch gern durch’s Bühnenbild.
Ballett, das hat sie super d’rauf, -
Beinchen runter und wieder rauf.
Boulevardkomödien sind ihr Hit,
da spielte sie bei vielen mit.
So bekam sie auch schon Stress
bei “Boeing Boeing” als Stewardess.
Französisch klingt bei ihr genial,
der Akzent war keine Qual.
Als Lehrerin, sie deutsch nur spricht,
verdient ihr Geld im Unterricht.

 

Turk Katharina  Turk Katharina

 Die Katharina, welches Glück,
spielte auch schon mit im Stück.
Das „Dirndl“ steht ihr, keine Frag‘!
Obwohl sie das nicht gerne mag,
musste sie in ihren Rollen,
im Trachtenlook schon zweimal „schmollen“.
Verheiratet wurd‘ sie auf Befehl,
beim „Hinrichten“ war sie zur Stell‘!
Bei der hiesigen Musikkapelle,
schlägt sie Trommel und Tschinelle.
„Takt“-gefühl, das bringt sie mit,
als Vereinsmitglied ist das ein Hit.

 

Unterrainer Manfred  Unterrainer Manfred

Der Manfred macht sich oftmals schlau
und ist bei uns beim Bühnenbau.
Sein Tischlerhandwerk ist sehr nütze
und uns mit allem große Stütze!
Da ein Kästchen, dort eine Bar,
die vorher grad noch Kästchen war.
Hat Augenmaß für solche Sachen,
die 2 Bühnenbilder einfach machen.
Als Spieler tat man ihn vermissen,
kümmert sich nur um Kulissen.
Vielleicht wird das noch anders werden, –
niemand spräche aus Beschwerden.

 

Werlberger Andreas  Werlberger Andreas

 Den Werlberger Andi, jung an Jahren,
sieht man oft zum Dorfsaal fahren.
Hinter der Schank, da steht er gut,
aber nur weil er viel helfen tut.
Ob im Technikraum, oder am Licht,
da ist er gerne, – no na nicht.
Ein Elektriker, der liebt Amper
und gibt sich gern für Technik her.
Ein Kämpfer ist er und das war,
auch dem „Wintersteller“ klar.
Und trotz Verwundung hält er noch
zu seinen Mannen – Dreifach Hoch!

 

Wieser Anna  Wieser Anna

Ein “Engel” ist die Wieser Anna
und sang für uns schon Hosianna
in der Kirche beim “Krippenspiel”,
der Auftritt ihr doch gut gefiel.
Auch ihre Mädels waren dabei,
somit waren sie der Engel drei.
Als Souffleuse ist sie eingesetzt
und sagt bei Proben ein den Text.
Sie half schon Bühne tapezieren,
beim Arbeiten, da gibt’s kein zieren.
Das Dekorieren kann sie gut,
als ob sie sonst nicht and’res tut.
Bringt Ideen und Hilfe ein,
trotz Arbeit und drei Kinderlein.

Wieser Stefan  Wieser Stefan

Die Musik liegt ihm im Blut,
komponieren, ja, das macht er gut.
Ob laut, ob leise, oder traurig,
er schreibt Musik, schön und auch schaurig.
So, wie’s für das Stück grad passt,
er hat dafür ein Herz sich g’fasst.
Und liegt er am Boden, hundert Mal,
ist das noch lange kein Skandal.
Denn Bodenleger von Beruf,
verlegt er alles, was Gott schuf.
Die Kabel und die Lichtanlage
sind für Stefan keine Plage.
Er kennt sich wie kein And’rer aus,
auch ihm gebührt dafür Applaus.
Stets lustig drauf und gut gelaunt,
hat er uns oftmals schon erstaunt.

Zeiner Hans  Zeiner Hans

 Der “Onkel Hans” ist uns ein Freund
und hat’s mit uns stets gut gemeint.
Als “Theateronkel” hält er im Lande
gut fest die von ihm geknüpften Bande
zu unseren Freunden in Klein Pöchlarn,
zu denen wir stets gerne fahr’n.
Er ist der Älteste am Papier,
und kocht auch gern’, für mehr als vier.
Ist Ehrenmitglied in dem Verein,
mag Schnaps, muss jedoch ein warmer sein.
Sein Alter hält er, wie sonst keiner,
unser guter Onkel, der Hans Zeiner!

 

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